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Gemeinde Kirchberg a.d.Iller  |  E-Mail: info@kirchberg-iller.de  |  Online: http://www.kirchberg-iller.de

Wasserzählerstand Interneterfassung

Tragen Sie hier Ihren Wasserzählerstand für Jahresabrechnung 2017 ein. Klicken Sie hierbei auf auf die Überschrift und Sie gelangen zur Eingabemaske. Halten Sie zur Anmeldung Ihre Ablesekarte bereit.

Wasserzins 2017 Hinweis Ablesung Wasseruhren, Hinweis auf Abwassersatzung bezüglichlich Absetzungen und Zisternen

Brunnen

Die nächste Wasserabrechnung wird zum Stichtag 31.12.2017 erstellt. Der Verbrauch wird über eine Kundenselbstablesung ermittelt, wie es ja bei Strom und Gas schon jahrelang üblich ist. Hierfür erhalten Sie in den nächsten Tagen ein Schreiben mit Ablesekarte mit nachfolgendem Inhalt:

 

Kundenselbstablesung der Wasserzähler für das Abrechnungsjahr 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gemeinde Kirchberg an der Iller führt die jährliche Ablesung der Wasserzähler in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm und der Post Com GmbH durch. Um Ihnen Terminabsprachen und Wartezeiten im Zusammenhang mit der Ablesung zu ersparen, bitten wir Sie, uns Ihren Zählerstand des Wasserzählers selbst mitzuteilen. Es ist für Sie kostenlos und erfordert nur wenig Zeitaufwand.   Füllen Sie einfach die unten beigefügte Selbstablesekarte auf der Rückseite dem Muster entsprechend aus und werfen Sie diese bis zum 07.01.2018 in den nächsten Postbriefkasten. Das Porto und alles Weitere übernehmen wir. Oder Sie melden uns Ihren Zählerstand elektronisch per Internet unter www.kirchberg-iller.de.

Für das Einloggen in das Portal benötigen sie Ihre Kunden- und individuelle Ablesenummer, die Sie auf der Ablesekarte finden.

Sie vermeiden durch die Ablesung, dass Ihr Wasserverbrauch von uns geschätzt werden muss. Die Musterkarte auf der Rückseite hilft Ihnen, die Karte korrekt auszufüllen (Wasserzähler ohne Nachkommastelle).

Wichtig: Die Ablesekarten werden in einem automatisierten Verfahren bei der Post Com GmbH verarbeitet. Deshalb kann eine telefonische Zählerstandsmeldung oder Abgabe im Rathaus nicht berücksichtigt werden. Bei Fragen rund um die Ablesung Ihres Wasserzählers steht Ihnen Herr Matzner unter der Telefonnum-mer 07354/9316-70 oder E-Mail matzner@kirchberg-iller.de gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Gemeindeverwaltung Kirchberg

 

Die Abrechnung für Wasser und Abwasser wird anschließend von der Gemeindeverwaltung erstellt. Sollte eine Ablesung nicht möglich sein, wird der Verbrauch geschätzt. Die Abrechnung wird Ihnen voraussichtlich Ende Januar zugestellt.

 

Abwasserabsetzung

Auf nachfolgenden Wortlaut des § 40 der Abwassersatzung wird verwiesen:   (1)  Wassermengen, die nachweislich nicht in die öffentlichen Abwasseranlagen eingeleitet wurden, werden auf Antrag des Gebührenschuldners bei der Bemessung der Abwassergebühr abgesetzt. Von der Absetzung ausgenommen ist eine Wassermenge von 20 m³/Jahr.

(2)  Für landwirtschaftliche Betriebe soll der Nachweis durch Messungen eines besonderen Wasserzählers erbracht werden. Dabei muss gewährleistet sein, dass über diesen Wasserzähler nur solche Frischwassermengen entnommen werden können, die in der Landwirtschaft verwendet werden und deren Einleitung als Abwasser nach § 6, insbesondere Abs. 2 Nr. 3, ausgeschlossen ist. Bei landwirtschaftlichen Betrieben findet Abs. 1 Satz 2 keine Anwendung.

(3)  Wird bei landwirtschaftlichen Betrieben die abzusetzende Wassermenge nicht durch Messungen nach Absatz 2 festgestellt, werden die nicht eingeleiteten Wassermengen pauschal ermittelt. Dabei gilt als nicht eingeleitete Wassermenge im Sinne von Absatz 1 je Vieheinheit bei Pferd: 12 m³/Jahr Rind: 16 m³/Jahr Schwein: 6 m³/Jahr Schaf/Ziege: 14 m³/Jahr Geflügel: 6 m³/Jahr

Diese pauschal ermittelte nicht eingeleitete Wassermenge wird von der gesamten verbrauchten Wassermenge abgesetzt. Die dabei verbleibende Wassermenge muss für jede für das Betriebsanwesen polizeilich gemeldete Person, die sich dort während des Veranlagungszeitraums nicht nur vorübergehend aufhält, mindestens 35 m³/Jahr für die erste Person und für jede weitere Person mindestens 30 m³/Jahr betragen. Der Umrechnungsschlüssel für Tierbestände in Vieheinheiten zu § 51 des Bewertungsgesetzes ist entsprechend anzuwenden. Für den Viehbestand ist der Stichtag maßgebend, nach dem sich die Erhebung der Tierseuchenbeiträge für das laufende Jahr richtet.

(4)  Anträge auf Absetzung nicht eingeleiteter Abwassermengen sind bis zum Ende des Veranlagungsjahres* (§ 43 Abs.1) zu stellen.   * 31. Dezember 2017     Abwassermenge /Brauchwassernutzung (Zisternen)

 

Mit Änderung der Abwassersatzung zum 1.1.2004 wurde mit § 39 Absatz 4 eine Regelung über eine pauschalierte Erhebung der Abwassergebühr für die Brauchwassernutzung (Zisternen) z. B. für die Toilettenspülung in die Satzung aufgenommen.  Das durch Zisternennutzung anfallende Abwasser war schon nach der alten Satzungsregelung gebührenpflichtig. Die Nutzung des Niederschlagswassers ausschließlich zur Gartenbewässerung ist gebührenbefreit, da dieses nicht in die Kanalisation gelangt.

 

Die Gemeindeverwaltung bittet die Grundstückseigentümer dringend, die Brauchwassernutzung über eine Zisterne bis zum 6. Januar 2018 unter  Telefon 9316-70 oder 9316-90 bzw. matzner@kirchberg-iller.de oder info@kirchberg-iller.de zu melden.  Zu dieser Meldung besteht gemäß § 45 der Abwassersatzung eine Verpflichtung. Ein Verstoß gegen diese Meldepflicht kann als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet werden. Außerdem kann die Gemeinde eine Nachveranlagung für vergangene Jahre vornehmen.

 

Soweit sich bei der Wasserablesung Anhaltspunkte für eine nicht gemeldete Brauchwassernutzung ergeben, ist die Gemeinde im Hinblick auf eine für alle Bürgerinnen und Bürger gerechte Gebührenfestsetzung gehalten, betroffene Haushalte Vor-Ort zu überprüfen.

 

Auf nachfolgenden Wortlaut des § 40 der Abwassersatzung wird verwiesen:

(1)  In dem jeweiligen Veranlagungszeitraum (§ 43 Abs. 1 Satz 1) gilt im Sinne von § 37 Abs. 1 als angefallene Abwassermenge:

a.    die dem Grundstück aus der öffentlichen Wasserversorgung zugeführte Wassermenge;

b.    bei nichtöffentlicher Trink- oder Brauchwasserversorgung die dieser entnommene Wassermenge;

c.    im übrigen das auf den Grundstücken anfallende Niederschlagswasser, soweit es als Brauchwasser im Haushalt oder im Betrieb genutzt wird.

(2)  Auf Verlangen der Gemeinde/Stadt hat der Gebührenschuldner bei sonstigen Einleitungen (§ 8 Abs. 3) sowie bei nichtöffentlicher Wasserversorgung (Absatz 1 Nr. 2) und bei der Nutzung von Niederschlagswasser als Brauchwasser in einem Betrieb (Absatz 1 Nr. 3) geeignete Messeinrichtungen auf seine Kosten anzubringen und zu unterhalten.

(3) Bei der Nutzung von Niederschlagswasser als Brauchwasser im Haushalt (Absatz 1 Nr. 3) wird, solange der Gebührenschuldner keine geeignete Messeinrichtungen anbringt, als angefallene Abwassermenge eine Pauschalmenge von  9 m³/Jahr und Person zugrunde gelegt. Dabei werden alle polizeilich gemeldeten Personen berücksichtigt, die sich während des Veranlagungszeitraumes nicht nur vorübergehend auf dem Grundstück aufhalten und das vierte Lebensjahr vollendet haben.

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